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Herzlich willkommen auf der Homepage der Ruth-Cohn-Schule!

 

Unser Oberstufenzentrum vereint in sich drei Bildungs­gänge: In der Fachschule werden Studierende im Voll- oder Teilzeitstudium zu staatlich geprüften Erzieher*innen ausgebildet und Nichtschüler geprüft. Die Fachoberschule führt zur allgemeinen Fachhochschulreife, die Berufsfachschule für Sozialassistenz zu einem Abschluss als Sozialassistent*in.

Unsere Schule ist mit ca. 1500 Schüler*innen und Studierenden eine der größten Fachschulen in Berlin und zeichnet sich durch langjährige Erfahrung aus. Sie existiert seit 1958. Da die Ruth-Cohn-Schule eine staatliche Schule ist, erheben wir kein Schulgeld.

Unsere Schule hat seit ihrer Gründung Tausende von Absolvent*innen für ein erfolgreiches Berufsleben in sozialpädagogischen Arbeitsbereichen qualifiziert. Bei der Schulinspektion 2016 erzielte unsere Schule erneut mit die besten Ergebnisse.

Die bisher an unserem Standort vorhandenen Schulen wurden mit Beginn des Schuljahres 2011/12 unter dem neuen Namen Ruth-Cohn-Schule zu einem Oberstufenzentrum für Sozialwesen zusammengefasst. Seit Februar 2016 wird die Schule von Frau Orsag geleitet.

Seit dem Schuljahr 2013/14 gehört die Ruth Cohn-Schule zu den Berliner Schulen, die für herausragende Ideen zum Klimaschutz als "Berliner Klimaschule" ausgezeichnet wurden, zuletzt 2017. Die Ruth Cohn-Schule war auch unter den Schulen, die am 19. Juli 2016 im Roten Rathaus als „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ ausgezeichnet wurden.

Wir legen großen Wert gerade auch auf den musisch-kreativen Bereich, auf Bewegung, auf spielerische Möglichkeiten zur Förderung der Kinder und zur Sprachförderung. Arbeitsergebnisse von Studierenden und Schüler*innen finden Sie auf dieser Seite. Großen Wert legen wir auch auf Bewegungsförderung und die pädagogische Praxis. Im Rahmen der Fachschulausbildung sind Auslandspraktika möglich.

Wir verfügen neben einer großen Turnhalle auch über sehr gut ausgestattete Fachräume im musisch-künstlerischen Bereich, über eine Lehrküche und modern ausgestattete Medienräume. Im 2. Lehrjahr haben Vollzeitstudierende die Möglichkeit, in Wahlpflichtkursen zusätzliche Qualifikationen zu erwerben.

Unseren Schüler*nnen und Studierenden steht auch eine große und sehr gut sortierte Bibliothek zur Verfügung.

Mit einem umfangreichen Servicveangebot unterstützen wir unsere Schüler*innen und Studierenden. Dazu gehört auch ein differenziertes Beratungsangebot, finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit, Nachhilfe in Anspruch zu nehmen.

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Mehr über unsere Schule erfahren Sie auf unserer Website. Gerne können Sie sich auch an die verschiedenen Ansprechpartner der verschiedenen Ausbildungszweige wenden oder besuchen Sie uns in der Bismarckstraße 20 (U-Bahnhof Deutsche Oper).

"Tag der offenen Tür" am 23. Februar 2019, 11 bis 14 Uhr

AFBG: Im Schuljahr 2019/20 stehen in der Fachschule (Vollzeit) wieder Ausbildungsplätze zur Verfügung, die mit dem AufstiegsbaföG gefördert werden können

"Gegen das Vergessen" - Gedenktag 2019

Foyer2017Seit 1997 begehen wir den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945, so auch 2019. Am 29. Januar 2019 werden zahlreiche Gäste in die Ruth Cohn-Schule kommen, darunter auch Zeitzeug*innen, Vertreter*innen von Institutionen und ehemalige Kolleg*innen, um gemeinsam mit den Schüler*innen und Studierenden der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zu gedenken und um uns gemeinsam zu erinnern, damit sich nie wiederhole, was damals geschehen ist.  

Programm des Gedenktages 2019

Wie in früheren Jahren wird es auch in diesem Jahr zum Gedenktag wieder eine Autorenlesung geben, diesmal am Montag, dem 28. Januar von 13:30 bis 15:00 Uhr in der (2.) Freizeitzone. Carolyn Gammon wird uns ihr Buch "  Zweimal verfolgt. Eine Dresdner Jüdin erzählt" über das Leben von Johanna Krause und den Film "Johanna. Eine Dresdner Ballade" (ein Film von Freya Klier) vorstellen.  

Zum Inhalt: Johanna Krause, Tochter einer ungarischen Jüdin und eines deutschen Fabrikanten, wird 1935 zusammen mit ihrem nichtjüdischen Mann Max wegen Verstoßes gegen die Rassengesetze verhaftet und später zur Zwangsarbeit gezwungen. Sie ist bereits im achten Monat schwanger, als die Nazis ihr Kind abtrieben und Johanna sterilisierten. Ihr Leidensweg führt sie durch drei Konzentrationslager, ehe sie nach dem Krieg nach Dresden zurückkehrt, um ihren Mann zu suchen. Das Ehepaar Krause engagiert sich in den 50er-Jahren beim Aufbau der DDR, bis zu dem Tag, an dem Johanna feststellt, dass der neue Parteisekretär kein anderer ist als der SS-Offizier, der versucht hatte, sie zu vergewaltigen und zu ertränken. Bei dem Versuch, ihn anzuklagen, wird sie abermals, diesmal von der DDR-Obrigkeit, verfolgt. Johanna ist fortan antisemitischen Attacken ausgesetzt und kommt zusammen mit ihrem Mann erneut ins Gefängnis. „Zweimal verfolgt“ ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche, die Carolyn Gammon und Christiane Hemker mit Johanna Krause bis zu deren Tod 2001 führten.

In diesem Zusammenhang möchten wir auf ein Buch aufmerksam machen, das Karin Weimann in der Herausgeberschaft von Dr. Philipp Sonntag, einem langjährigen Gast an den Gedenktagen der Ruth-Cohn-Schule, verfaßt hat. Es ist im Jahr 2018 erschienen und wurde anläßlich der Wiederkehr des 20. Gedenktages 27. Januar auf einem Büchertisch in der Mensa präsentiert: Karin Weimann, Cild Survivors zu Gast: am Gedenktag: 27. Januar: Erinnern und VerANTWORTung in der Ruth-Cohn-Schule. Die Unruhe der Zeitzeugen des Holocaust, 129 Seiten, brosch., Berlin 2018, Beggerow Buchverlag

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300 Millionen-Euro-Programm für den Erzieherberuf

Familienministerin Giffey besucht die Ruth Cohn-Schule

DSC 0684Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) kam am Dienstag in die Ruth-Cohn-Schule in Berlin, um ihr Bundesprogramm für die Erzieher*innen-Ausbildung vorzustellen. An der Ruth Cohn-Schule werden seit Jahrzehnten Erzieher*nnen ausgebildet, also die Fachkräfte, die in Kitas und Grundschulen so dringend benötigt werden. Schon in sieben Jahren werden bundesweit rund 190.000 Stellen unbesetzt bleiben, wenn sich nichts ändert, im Jahr 2030 knapp 200.000.

12 Prozent der ernsthaften Interessent*innen am Erzieherberuf entscheiden sich nach einer Allensbach-Umfrage gegen eine Ausbildung, weil sie in der Ausbildungszeit kein Geld bekommen - oder sogar Schulgeld zahlen müssen. Mit einem Modellprogramm des Bundes will Frau Giffey nun dafür sorgen, dass 5.000 angehende Erzieher*innen der nächsten beiden Jahrgänge im ersten Ausbildungsjahr 1.140 Euro, im zweiten 1.202 und im dritten 1.303 Euro pro Monat bekommen. Der Bund erstattet dem Schulträger im ersten Jahr alles, im zweiten 70 und im dritten 30 Prozent der Summe. Von Februar 2019 an können sich Fachschulen und Kitas für das Programm bewerben.

Finanzielle Unterstützung gibt es auch für Praxisanleiter*innen in den Kitas und Erzieher*innen, die sich weiterqualifizieren und mehr verdienen wollen. Der Bund zahlt - befristet bis zum Jahr 2022 - einen Lohnaufschlag von 300 Euro. Insgesamt stellt das Programm 300 Millionen Euro zusätzlich für die Ausbildung von Erzieher*innen bereit. Es soll dazu beitragen, die zu erwartende Personallücke zu verkleinern. 

Frau Giffey hofft, dass dieses Bundesprogramm die Attraktivität des Erzieherberufs dauerhaft steigern wird. Sie hatte die Fachkräfteoffensive bereits bei der Verabschiedung des sogenannten „Gute-Kita-Gesetzes“ angekündigt. Insgesamt stellt die Bundesregierung in den nächsten Jahren 5,5 Milliarden Euro für mehr Qualität und weniger Gebühren in den Kindertagesstätten bereit sowie eine weitere Milliarde für den Ausbau von 100.000 zusätzlichen Plätzen. Hinzu kommt nun das Modellprogramm für die Erzieher*innen-Ausbildung.

Andreja Orsag, die Schulleiterin der Ruth-Cohn-Schule, freute sich sehr über den Besuch der Ministerin an unserer Schule, die eine der größten Ausbildungsstätten für Erzieher*innen in Berlin ist. Gerade die Qualität der Ausbildung liegt unserer Schule wie allen staatlichen Erzieherfachschulen schon seit jeher besonders am Herzen. Gleichwohl wies Andreja Orsag darauf hin, dass es angesichts des großen Mangels an Erzieher*innen eine "Herkulesaufgabe" wird, diesen Mangel zu beseitigen, die auch einiges Geld kosten wird. Gerade deswegen sei die Initiative der Ministerin besonders zu begrüßen.

Video zum Besuch der Minsterin

ARD-Beitrag zum Besuch der Ministerin

ZDF-Beitrag zum Besuch der Ministerin

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Die Ruth Cohn-Schule veranstaltet einen "Markt der Möglichkeiten"

DSC 0649Am 11. Oktober 2018 fand an der Ruth Cohn-Schule ein "Markt der Möglichkeiten" statt. Der Markt bot sozialpädagogischen Einrichtungen die Möglichkeit, sich und ihre Dienstleistungen bzw. Arbeitsbereiche den Studierenden der Fachschule vorzustellen. Die Studierenden als angehende Erzieher/Erzieherinnen konnten so Einrichtungen kennen lernen und die Einrichtungen konnten sich als mögliche Praktikumsbetriebe und Arbeitgeber vorstellen. Zahlreiche Einrichtungen machten von dieser Möglichkeit Gebrauch und stießen auf großes Interesse bei den vielen Besuchern des Marktes.

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